Jochen Haußmann

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FDP im Dialog mit dem Reha-Zentrum Hess – Investitionen, Fachkräftesicherung und Entbürokratisierung

Auf Einladung der FDP Bietigheim-Bissingen besuchte ich gemeinsam mit den Landtagskandidaten Wolfgang Vogt und Paul Wien sowie der Ortsvorsitzenden Elvira Nägele das Reha-Zentrum Hess. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit den Inhabern Milko und Kim Hess sowie Geschäftsführer Matthias Hinz und Florian Frenkel (Marketing/Vertrieb) standen die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Rehabilitationsmedizin.

Rehabilitation, so die einhellige Meinung, ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines modernen Gesundheitssystems. Sie erhält und stärkt Selbstständigkeit, ermöglicht gesellschaftliche und berufliche Teilhabe und entlastet Pflege- und Sozialversicherungssysteme – insbesondere angesichts der demografischen Entwicklung. Damit ist sie ein entscheidender Baustein eines funktionierenden Gesundheitswesens und somit ein Gewinn für die Menschen und unsere Gesellschaft.

Damit die Reha-Einrichtungen ihren Aufgaben gerecht werden können, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Dazu gehören insbesondere eine bedarfsgerechte Finanzierung sowie eine konsequente Entlastung von bürokratischen Pflichten.

Wichtig im Bereich der Ausbildung von Gesundheitsfachkräften ist aus Sicht der FDP zudem ein praxisorientierter Zugang zur Qualifikation sowie vor allem die vollständige Schuldgeldfreiheit in der Physiotherapie und anderen Gesundheitsfachberufen. Ausbildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Die FDP fordert daher, bestehende Schulgelder vollständig abzuschaffen und die Ausbildungsfinanzierung verlässlich aus öffentlichen Mitteln zu sichern.

Vielen Dank an Elvira Nägele und die FDP Bietigheim-Bissingen für die Organisation und an das Reha-Zentrum Hess für den interessanten und informativen Einblick.