Jochen Haußmann MdL Ihr Abgeordneter aus dem Wahlkreis Schorndorf

Lokführer-Pool des Landes zeigt gescheiterte Neuvergabe

Eisenbahnverkehrsunternehmen in Baden-Württemberg können ab Juni 2021 auf Lokführerinnen und Lokführer aus einem Lokführer-Pool zurückgreifen, um Engpässe bei ihrem Personal vorübergehend zu beheben. Dieser soll bis zu 50 Lokführer umfassen. Kalkuliert ein Verkehrsunternehmen zu knapp, soll es Personal der Bereitschaft kostenpflichtig ausleihen können. So soll verhindert werden, dass Unternehmen im Vertrauen auf den Pool beim eigenen Personal sparen. Ein Viertel aller Zugausfälle in Baden-Württemberg geht nach früheren Angaben auf fehlende Lokführer zurück. Dies ist ein weiteres Symbol einer gescheiterten Neuvergabe der Schienenverkehrsleistungen. Offenbar sind die neuen Anbieter nicht so leistungsfähig, wie das in Hochglanzbroschüren die Verantwortlichen dem Land gegenüber erfolgreich Glauben machen konnten. 

 

Nach einer Staatsgesellschaft, die die Züge kauft (SFBW), einer Untervergabe auf der Frankenbahn (Netz 8), weil es Go Ahead dort überhaupt nicht geschafft hat, jetzt auch noch eine Art schnelle Eingreiftruppe mit 50 Lokführern, um die größten Lücken notdürftig zu flicken. Es wird jetzt für jeden sichtbar, dass das Haus "Regionaler Schienenverkehr" lichterloh brennt und Minister Hermann Feuerwehrmann spielt. Statt Löschwasser werden Staatsgarantien und Steuergelder eingesetzt.

 

Ich habe Anfang Juli einen Antrag zum Thema Lokführer-Personalpool in den Landtag von Baden-Württemberg eingereicht. Hier gehts zum Antrag: https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/8000/16_8369.pdf 

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