News Corona
Jochen Haußmann MdL Ihr Abgeordneter aus dem Wahlkreis Schorndorf

Dr. Norman Mechau, peptech GmbH, Kernen

Was war Ihr Impuls zur Gründung des start-up „peptech“ und was macht peptech?

 

Die Idee war, mein Wissen in Form von Anwendungen und Produkten gewinnbringend umzusetzen. Wir entwickeln Technologien und Prozesse für die Elektronik von morgen. Elektronik heute ist mehr als ein Stück Leiterplatte, da steckt sehr viel mehr Technologie und Spezialwissen drin. Wir entwickeln die Hard- und Software von morgen.

 

 

Als hightech-start-up sind Sie seit 5 Jahren im Remstal ansässig. Wie ist es Ihnen ergangen? Welche Stolpersteine gab es, was sind die aktuellen Herausforderungen?

 

Die letzten fünf Jahre waren sehr spannend, doch es war ein längerer und steinigerer Weg als gedacht. Wir mussten uns weiterentwickeln, mussten uns hinterfragen, mussten uns auch neu erfinden und wir mussten wohl auch den einen oder anderen Fehler machen. Es war sehr intensiv und voller Arbeit.

Stolpersteine, da fallen mir Worte wie: Skepsis auf Neues und Bürokratie ein. Da ist vielleicht auch die Politik gefragt Hr. Haußmann? Uns muss doch allen klar sein, dass durch Corona und durch die aktuellen Entwicklungen in Europa, Themen wie Technologie und Technologieentwicklung sich zukünftig anders entwickeln werden, als in den zurückliegenden dreißig Jahren. Wir können uns nicht mehr auf den Rest der Welt so richtig verlassen. Wir müssen selbst wieder die Ärmel hochkrempeln und Eigeninitiative zeigen. Als Physiker weiß ich, dass Arbeit sich aus Kraft und Weg zusammensetzt. Wir können warten, müssen dann aber sehr viel mehr investieren, um den Anschluss zu halten.

 

 

Sie engagieren sich über Ihr Unternehmen hinaus und bieten Programmierkurse für Jugendliche an. Was genau hat es damit auf sich?

 

Ganz einfach, Zukunft. Die jungen Leute von heute sind unsere Zukunft. Wenn ich das umsetzen möchte was ich mir vorstelle, dann brauche ich zukünftig gute Leute, ich investiere sozusagen in meine eigene Zukunft. Vielleicht hat der Ansatz auch viel mit meinem Leben zu tun. 1988 habe ich in der Schule erstmals programmiert; ja Sie hören richtig, das war 1988 und wir mussten da alle durch! Später im Studium habe ich mich noch durch so manches Spezialfach gequält. Zu damals hat sich zum Glück sehr viel verändert, es ist greifbarer geworden und das ist gut so. Was nicht heißen soll, dass man sich nicht mehr quälen muss. Will man Programmierung richtig verstehen, dann muss man über sich hinauswachsen. Aber dafür sind die jungen Leute bestens motiviert, die wollen eigene Herausforderungen, um sich zu beweisen. 

 

Ein Stück liegt vielleicht auch daran, dass ich sehr gute Lehrer in meinem Leben hatte: denen ist der Teil gewidmet, dass ich etwas zurückgeben kann. Naja, es macht mir einfach riesige Freude mich mit jungen Menschen zu beschäftigen, sie zum eigenen Denken anzuregen und ihnen einen Weg aufzuzeigen, der vielleicht noch gar nicht absehbar ist. Ich möchte einfach vermitteln, dass Programmieren auch Spaß und Freude machen kann, gerade wenn es um eigene kleine Projekte geht, daran wächst man.

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