Baden-Württemberg ist ein junges Bundesland: Es entstand nach der Volksabstimmung vom Dezember 1951 aus den seitherigen Ländern Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern und hatte seine offizielle Geburtststunde am 25. April 1952. Die neue Verfassung trat am 19. November 1953 in Kraft. Der Sitz von Landtag und Landesregierung ist Stuttgart.

 

Erster Ministerpräsident war der in Schorndorf geborene FDP-Politiker Reinhold Maier. 

Der Landtag


(Auszug aus der Landtagsbroschüre:)

"Der Landtag übt die gesetzgebende Gewalt (Legislative) aus und überwacht die Ausübung der vollziehenden Gewalt (Exekutive). Die dritte, rechtsprechende Gewalt (Judikative) ist unabhängigen, nur dem Gesetz unterworfenen Richtern anvertraut.

Der Landtag kann mit der Mehrheit der anwesenden Abgeordneten Gesetze beschließen. Die Landesverfassung kann vom Landtag geändert werden, wenn bei Anwesenheit von mindestens zwei Dritteln seiner Mitglieder eine Zweidrittelmehrheit zustande kommt.

Eine weitere wesentliche Aufgabe des Landtags besteht in der Wahl anderer Verfassungsorgane: Er wählt aus seiner Mitte in geheimer Abstimmung den Ministerpräsidenten und bestätigt die Landesregierung. Außerdem wählt er den Präsidenten und die Mitglieder des Staatsgerichtshofes. Auch die Ernennung des Präsidenten des Rechnungshofes und des Landesbeauftragten für Datenschutz erfordert die Zustimmung des Landtags.

Neue Herausforderungen auf allen Feldern der Politik haben die Aufgaben des Landtags verändert. Stand in den Jahren nach 1952 im Zeichen des Neuaufbaus der staatlichen Verwaltung die Gesetzgebung an erster Stelle, so ist es nun vor allem die Kontrolle der Regierung und der Verwaltung."

 
Der 16. Landtag setzt sich nach der Wahl vom 13. März 2016 wie folgt zusammen:

 

GRÜNE:     47 Sitze; 30,3%

CDU:          42 Sitze; 27,0%

AFD:           23 Sitze; 15,1%

SPD:           19 Sitze; 12,7%

FDP/DVP:   12 Sitze;  8,3%

 

Die komplette Informationsbroschüre, sowie weitere Materialien gibt es hier auf der Landtagshomepage.

 

Der Landtag versteht sich als Vollzeitparlament. Dennoch stellt die Arbeit im Parlament nur einen Teil der gesamten Abgeordnetentätigkeit dar. Einen Großteil der Zeit nimmt auch die Arbeit im Wahlkreis in Anspruch, seien es Vor-Ort-Termine, Grußworte oder die Kontaktpflege zu Bürgern oder Institutionen. Zudem nehmen die Abgeordneten oft auch Termine außerhalb ihres Wahlkreises wahr, beispielsweise bei Veranstaltungen, die ihr Fachgebiet betreffen.

 

Auch ich bin viel in meinem Wahlkreis unterwegs und habe einen straffen Zeitplan. Zu meinem Terminkalender geht es hier.

 

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